Umfassende Informationen

Informationen rund um die Schule

Informationen_rund_um_die_Schule
 

Die Schule lebt – sie ist einem ständigen Wandel unterworfen. Neue Lernmethoden, Verlagerungen der Fächerschwerpunkte, neue Unterrichtsmodelle, die geleitete Schule und vieles mehr zeigt auf, dass seit der eigenen Schulzeit einiges anders geworden ist. Der Eintritt in den Kindergarten, der Übergang in die Primarschule, der Wechsel in die Oberstufe und der Schulaustritt mit der Berufs- und Studienwahl sind immer wieder vertiefte Beziehungspunkte zur Schule. Ein Wohnungswechsel, vielleicht ein Zuzug aus einem andern Kanton oder Land weckt bei den Betroffenen das spezielle Interesse an der neuen Schulsituation. Fragen nach Lehrpersonen, über Rechte und Pflichten, über die Organisation der Schule, über die Gestaltung des Unterrichts oder über angebotene Dienste und Leistungen wollen wir mit diesen Informationen beantworten. Wir freuen uns, Kinder durch die obligatorische Schulzeit zu begleiten und Eltern und an unserer Schule interessierte Einwohnerinnen und Bewohner unserer Gemeinde möglichst umfassend und aktuell zu informieren. 


Inhaltsverzeichnis

Volksschulbehörde - strategische Führung
Schulleitung - operative Verantwortung
Sekretariat
Schulleitung

Örtlichkeiten
Gemeindegrenzen
Schulanlagen
Zuteilung der Kinder
Benützung von Schulanlagen
Vermietung von Schulanlagen

Schulbetrieb
Schulpflicht
Aufbau der Volksschule
Unentgeltlichkeit
Der Lehrplan

Kindergarten
Eintritt
Inhalt, Aufgabe
Blockzeiten
Kindergartenanlässe
Übertritt in die Schule
Schulweg

Primar- und Sekundarschule
Stundenpläne
Blockzeiten Primarschule
Hausaufgaben
Schulweg

Schullaufbahn
Einschulung
Zu- und Wegzug
Beurteilung, Zeugnisse
Übertritt in die Sekundarschule

Unterstützende Massnahmen
Schulische Heilpädagigik
Klassenassistenz
Logopädie
Deutsch für Fremdsprachige
 
Schulanlässe
Schulreisen, Exkursionen und Lager
Projektwoche / Spiel- und Sporttag
Weitere obligatorische Veranstaltungen
Schulbesuchstage
Ferien und Schuleinstellungen
Schule findet statt
 
Zusätzliche Dienstleistungen der Schule
Schulsozialarbeit SSA
Schulpsychologischer Beratungsdienst SPD
Schulärztlicher Untersuch
Schulzahnärzlicher Dienst
Schulbibliothek
Musikschule
Musikalische Grundschule und Cajon
 
Eltern - Schule
Dienstweg
Elternmitwirkung EMW
Informationen
Persönliche Gespräche
Probleme / Aussprache
Mittagstisch und Tagesbetreuung
 

Rechte und Pflichen von Eltern und Kindern
Recht der Kinder
Recht auf Einreichen von Gesuchen
Rekursmöglichkeiten
Elternpflichten
Schulunterricht und Dispensation
Versicherung
Eltern als Stimmberechtigte



Sie können die Informationen rund um die Schule als PDF-Datei herunterladen.
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Inhaltsverzeichnis

Volksschulbehörde – strategische Führung
Die von den Stimmbürgern und Stimmbürgerinnen gewählte Volksschulbehörde besteht aus 5 Mitgliedern
und ist zuständig für die strategische Führung der Volksschule. Der Behörde steht ein Präsident vor.
Gemeindeordnung
Organigramm

Schulleitung – operative Verantwortung
Unsere Volksschulgemeinde wird operativ von einer Schulleitung Primarschule und einer Schulleitung Sekundarschule geführt. Die Schulhausvorstände der Schulhäuser Traber, Rietwies und Lützelmurg stehen der Schulleitung zur Unterstützung bei.

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Örtlichkeiten

Gemeindegrenzen der Volksschulgemeinde
Die Grenze der Volksschulgemeinde ist identisch mit der Politschen Gemeinde. Sie umfasst die Dörfer
Bichelsee und Balterswil, die Weiler Niederhofen, Höfli, Steig, Niederwies, Itaslen, Ifwil, Loh/Neuloh und die
Höfe Bärlischwand, Brenngrütti, Horn, Lützelweid, Kienberg, Haselberg, Zielwies, Lochwies und Landsberg.

Schulanlagen der Volksschulgemeinde
Der Kindergarten am Hackenberg in Balterswil befindet sich an der Hackenbergstrasse (Adresse: Zielwiesstrasse 2) im südlichen Dorfteil.
Der Kindergarten Rietwies befindet sich im alten Schulhaus auf der Schulanlage Rietwies. 
Der Kindergarten Landhaus in Bichelsee liegt hinter dem Restaurant Landhaus im nördlichen Hausteil.
Das Primarschulhaus Rietwies in Balterswil liegt an der Hauptstrasse nördlich gelegen anfangs Dorf Richtung Eschlikon.
Im Traberschulhaus in Bichelsee ist die Primarschule untergebracht; sie liegt neben der katholischen Kirche mitten im Dorf.
Die Sekundarschule und die Schulleitung Sekundarschule befinden sich im Schulhaus Lützelmurg. Die Schulanlage liegt im westlichen Teil von Balterswil auf einer Kuppe an der Hauptstrasse Richtung Bichelsee.
Das Sekretariat der Volksschulgemeinde ist im alten Rietwiesschulhaus untergebracht. Dort befindet sich auch das Büro der Schulleitung Primarschule.

Zuteilung zu den Kindergärten und Schulhäusern
Die Kinder werden den Kindergärten und Schulhäusern so zugeteilt, dass die bestehenden Räumlichkeiten optimal genutzt und ausgeglichene Klassengrössen gebildet werden können.
Die ehemaligen Schulgemeindegrenzen sind aufgehoben; die Grenzlinie der Zuteilung ist fliessend und kann sich jährlich ändern.

Benützung der Schulanlagen
Die Aussenanlagen bei den Schulhäusern und den Sportplätzen stehen den Kindern und der Dorfbevölkerung für den freien Spielbetrieb ausserhalb der Unterrichtszeiten und Nutzung durch Sportvereine zur Verfügung. Die Benützungsregeln für die Schulanlagen und die Anweisungen der Hauswarte sind zu beachten.

Vermietung von Räumlichkeiten und Anlagen
Mehrzweckräume und Sportanlagen stehen der Schule und den örtlichen Vereinen sowie weiteren Vereinen und Organisationen zur Verfügung. Gesuche um Benützung sind schriftlich an das Sekretariat zu richten. Die Richtlinien für die Benützung der Schul- und Sportanlagen können im Sekretariat bezogen werden und sind als Download im Internet verfügbar.
Benützungsgesuch
Benützungsreglement
Gebührenreglement

 

Sekretariat
Das Sekretariat der Volksschulgemeinde ist im alten Rietwiesschulhaus untergebracht. Dort befindet sich auch das Büro der Schulleitung Primarschule.
Schulsekretariat, Schulstrasse 27, 8362 Balterswil, Telefon 071 971 50 01, sekretariat@schulenbichelsee.ch
Öffnungszeiten
Montag: 08.30 - 11.30 Uhr
Dienstag: 08.30 - 11.30 Uhr
Donnerstag: 08.30 - 11.30 Uhr

Büro Schulleitung
Das Büro der Schulleitung Kindergarten und Primarschule ist im alten Rietwiesschulhaus untergebracht. Dort befindet sich auch das Schulsekretariat.
Schulleitung PS / Kiga, Schulstrasse 27, 8362 Balterswil, Telefon 071 971 50 02 / 078 779 09 83, schulleitungprimar@schulenbichelsee.ch

Das Büro der Schulleitung der Sekundarschule befindet sich im Sekundarschulhaus, Hauptstrasse 8, 8362 Balterswil, Telefon 071 971 50 05, schulleitungsek@schulenbichelsee.ch
Öffnungszeiten nach Vereinbarung

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Schulbetrieb

Schulpflicht
Die Schulpflicht dauert elf Jahre und kann durch den Besuch einer öffentlichen Schule, einer Privatschule oder durch Privatunterricht erfüllt werden. Die Eltern melden der Schulleitung, wenn sie ihr Kind privat und auf eigene Kosten schulen lassen wollen.

Aufbau der Volksschule
Die Schulzeit beginnt mit zwei Jahren Kindergarten.
Die Primarschule ist im Kanton Thurgau in zwei Stufen unterteilt: Unterstufe 1.-3. Klasse; Mittelstufe 4.-6. Klasse. Alle Primarlehrinnen und -lehrer sind für beide Stufen ausgebildet. Die drei Klassen der Sekundarschule schliessen an die sechs Jahre Primarschule an.

Unentgeltlichkeit
Der Unterricht an der öffentlichen Schule des Wohnortes ist unentgeltlich. Auch die Kosten für zusätzliche Stunden und Therapien werden, wenn sie von der Schulleitung angeordnet worden sind, durch die Schulgemeinde getragen. Ebenso werden alle Lehrmittel und einige Schulmaterialien von der Schule angeschafft und den Schülerinnen und Schülern gratis abgegeben oder geliehen. Die Erziehungsberechtigten können für verlorenes oder mutwillig beschädigtes Material haftbar gemacht werden.

Der Lehrplan
Ein kantonaler Lehrplan gibt der Lehrerschaft altersgemäss Inhalte und Schulziele vor. Jede Lehrperson ist frei in der Gestaltung des Unterrichts und in der Wahl der Didaktik und Methodik. Die Qualitätskontrolle über die Einhaltung der Zielvorgaben obliegt der Schulleitung und der kantonalen Schulaufsicht.

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Kindergarten

Eintritt
Bei Vollendung des 4. Lebensjahres bis zum 31. Juli ist ab dem neuen Schuljahr der Kindergarten zu besuchen. (Neues Volksschulgesetz in Kraft per 1.1.2008).

Inhalt, Aufgabe
Der Kindergarten umfasst zwei Jahre und gibt dem Kind Raum, Erfahrungen ausserhalb des Elternhauses zu sammeln. Die Aufgabe des Kindergartens besteht darin, diesen Raum so zu gestalten, dass sich das Kind seelisch, geistig und körperlich entfalten kann. Die kindliche Neugier soll gefördert und soweit als möglich befriedigt werden. Grundlage zum selbständigen Erfassen und Erleben der Umwelt ist die emotionale Sicherheit, die durch Wiederholen und Üben von geistigen und motorischen Fähigkeiten und Fertigkeiten gestärkt wird. Im Kindergarten wird das soziale Verhalten in der Gemeinschaft gefördert. Die Kinder lernen Konflikte zu lösen, gegenseitige Akzeptanz, sowie eigene Bedürfnisse wahrzunehmen und diese durchzusetzen. Im Kindergartenalltag erfahren die Kinder wie sie Kreativität und Fantasie spielerisch vereinen und handwerklich umsetzen können.
Im Frühling findet ein Informationsanlass statt. Die betroffenen Eltern erhalten rechtzeitig eine Einladung.
Anmeldung Kiga

Blockzeiten Kindergarten
Der Kindergarten findet am Morgen in Blockzeiten von 3,5 Stunden statt. Die Kinder sind jeden Morgen von 08:15 – 11:45 Uhr im Kindergarten. Weiter Lektionen für den älteren Jahrgang sind an einzelnen Nachmittagen festgelegt.

Kindergartenanlässe
Wie auch später in der Schule finden im Kindergarten diverse Anlässe statt. Feste werden der Jahreszeit und den unterrichtsbegleitenden Themen entsprechend gefeiert. Auf einer jährlich einmal stattfindenden Kindergartenreise können die Kinder ausserhalb des üblichen Rahmens gemeinsam etwas erleben. Gelegentlich nehmen die Kindergärtner auch an Schulanlässen wie Fasnachts-, Räbeliechtliumzug etc. teil.

Übertritt in die Schule
Das neue Schuljahr beginnt jeweils am Montag der 33. Kalenderwoche. Als schulpflichtig gelten Kinder, die bis zum 31. Juli sechs Jahre alt geworden sind. Sollte ein Kind zu diesem Zeitpunkt noch nicht schulreif sein, wird nach Absprache mit den Eltern und der Schulischen Heilpädagogin eine der Reife des Kindes entsprechende Möglichkeit gesucht.

Schulweg Kindergarten
Es ist Aufgabe der Eltern, ihre Kinder mit dem Schulweg vertraut zu machen. Es ist empfehlenswert, den Weg auf den zulässigen Strassen und Wegen so direkt und sicher wie möglich zu bewältigen. Im Kindergarten ist der Schulweg zu Fuss zurückzulegen oder die Kinder werden begleitet, gebracht und abgeholt. Bei erschwerten Bedingungen sucht die Schulbehörde (gemeinsam mit den Eltern) nach einer individuellen Lösung. Im Verkehrsunterricht mit der Polizei werden die Kinder mit dem Verhalten auf Strassen vertraut gemacht

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Primar- und Sekundarschule

Stundenpläne
Das Lehrerteam des entsprechenden Schulhauses gestaltet den Stundenplan. Die Pläne werden durch die Schulleitung und die Schulaufsicht geprüft und durch die Behörde formal bewilligt. Organisatorische Vorgaben, Belegung von Turnhallen und Spezialräumen erlauben es nicht, alle Wünsche von Eltern, Schülerinnen, Schülern und Lehrpersonen in Bezug auf die Gestaltung der Stundenpläne zu erfüllen. Die Unterrichtszeiten sind aus den entsprechenden Stundenplänen der Schulhäuser zu entnehmen.
Stundenpläne

Blockzeiten Primarschule
Der Unterricht an der Primarschule findet am Morgen in Blockzeiten von 3,5 Stunden statt.
Die SchülerInnen sind am Morgen jeweils von 08:15 Uhr bis 11:45 Uhr im Unterricht.
Weitere Lektionen sind am Morgen früh oder an den Nachmittagen festgelegt. Der Mittwochnachmittag ist schulfrei.

Hausaufgaben
Hausaufgaben sollen dazu beitragen, dass sich Schülerinnen und Schüler daran gewöhnen, selbständig zu arbeiten und ihre Zeit dafür entsprechend einzuteilen. Um dieses Ziel zu erreichen, können Hausaufgaben auch über einen längeren Zeitraum aufgegeben werden. Wenn Kinder unverhältnismässig lange an Hausaufgaben verweilen und nicht zurecht kommen, melden Sie sich bei der Klassenlehrperson. Bei Bedarf wird in der Primarschule eine betreute Hausaufgabenstunde angeboten.

Schulweg
Es ist Aufgabe der Eltern, ihre Kinder mit dem Schulweg vertraut zu machen. Es ist empfehlenswert, den Weg auf den zulässigen Strassen und Wegen so direkt und sicher wie möglich zurückzulegen. Der Schulweg ist zu Fuss oder mit dem Fahrrad zurückzulegen. Jugendliche der Sekundarschule sind gehalten, den Schulweg als sportliche Herausforderung zu betrachten und nach Möglichkeit auf motorisierte Vehikel zu verzichten.

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Schullaufbahn

Einschulung
Nach zwei Jahren Kindergarten treten Kinder automatisch in die 1. Klasse ein.
Um einen Schuleintritt ausserhalb der gesetzlichen Regelungen zu klären, stellen die Eltern ein Gesuch an die Schulleitung. Eltern, Kindergärtnerin oder Lehrpersonen erarbeiten zusammen den best möglichen Weg für das Kind. Der Schulpsychologische Beratungsdienst kann zu näheren Abklärungen hinzugezogen werden. Der Entscheid liegt bei der Schulleitung.

Zu- und Wegzug
Neuzuzüger melden sich möglichst frühzeitig in der Gemeindekanzlei der politischen Gemeinde Bi-chelsee-Balterswil an der Auenstrasse in Bichelsee an. Die Gemeindekanzlei informiert das Schulsekretariat. Es ist wünschenswert, dass die Eltern mit der Schulleitung und mit der entsprechenden Lehrperson Kontakt aufnehmen. Wenn Sie von Bichelsee-Balterswil wegziehen, teilen Sie dies möglichst früh der Klassenlehrperson mit. Die Schule leitet die Überweisung des Kindes in die Wege und schickt notwendige Unterlagen an den neuen Schulort.

Beurteilung, Zeugnisse
Ende Schuljahr erhalten die Schülerinnen der Primarschule ein Zeugnis, die SekundarschülerInnen erhalten Semesterzeugnisse.
Die Eltern werden einmal pro Jahr zu einem Eltern-Schüler-Lehrergespräch eingeladen. In diesem Standortgespräch wird auch das Sozialverhalten des Kindes beurteilt. Das Arbeits- und Lernverhalten wird in einem Bogen beurteilt und ist Bestandteil des Zeugnisses.

Mag ein Kind dem Unterricht nicht zu folgen oder treten Teilleistungsschwächen, wird das Kind von der Schulischen Heilpädagogin unterstützt. Sie und die Lehrperson können mit den Eltern zusammen Lernzielanpassungen vereinbaren. Für besonders begabte SchülerInnen wird die Schulische Heilpädagogin ein Förderprogramm erarbeiten.

Eine Klasse kann nur in Ausnahmefällen wiederholt werden. Vorgängig ist eine fachliche Abklärung beim Schulpsychologischen Beratungsdienst SPB notwendig. Eine Klassenrepetition ist eine einschneidende Massnahme, die nicht in jedem Fall zur gewünschten Entspannung führt.

Das Überspringen einer Klasse ist auf der Primarschulstufe ab der 1. Klasse einmal möglich. Dazu braucht es eine Stellungnahme der Eltern und einen Bericht der Lehrperson. Eine schulpsychologische bzw. schulärztliche Abklärung kann zusätzlich veranlasst werden. Das Überspringen einer Klasse ist eine einschneidende Massnahme, die nicht in jedem Fall zur gewünschten Entspannung führt. Die Schulleitung wird ein entsprechendes Gesuch sorgfältig prüfen.

Übertritt in die Sekundarschule
Im Frühjahr folgt eine Übertrittsempfehlung der Klassenlehrperson. In einem ersten Gespräch mit den Eltern und dem Schüler begründet die Lehrperson ihre Empfehlung. Entscheidend für die Einweisung in die Niveaus der Sekundarstufe sind das Lern- und Arbeitsverhalten und die Leistungen in den Fächern Deutsch, Mathematik, Französisch und Realien, sowie die Sozialkompetenz. Sind die Eltern mit der Einstufung einverstanden, geht der Zuteilungsantrag der Lehrperson an die Schulleitung. Wenn die Eltern nach einem wiederholten Gespräch mit dem Antrag der Lehrperson nicht einverstanden sind, wird ein Gespräch zusammen mit der Schulleitung vereinbart. Bei Uneinigkeit kann eine Prüfung in den angezweifelten Fächern angeordnet werden.
Die Schulleitung teilt das Kind definitiv ein.
Ende Kalenderjahr findet jeweils ein Informationsabend über den Eintritt in die Sekundarschule im Schulhaus Lützelmurg statt.

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Unterstützende Massnahmen

Schulische Heilpädagogik
In jeder Klasse arbeitet eine Schulische Heilpädagogin integriert mit. Sie und die Therapeutinnen arbeiten mit der Lehrperson zusammen und lassen dem Kind die individuell richtige Unterstützung zukommen. Der Schulpsychologische Beratungsdienst unterstützt die Lehrpersonen und die Eltern. Er klärt Kinder auf Anmeldung durch die Schulische Heilpädagogin oder Eltern ab. In unserer integrativen Schule werden Schüler mit besonderen Bedürfnissen individuell gefördert. Alle Therapeutinnen und Lehrpersonen arbeiten zusammen und versuchen dem Kind die individuell richtige Hilfe zukommen zu lassen.
Förderkonzept

Klassenassistenz

Zur Unterstützung der Klassenlehrperson werden KlassenassistentInnen eingesetzt. Je nach Bedürfnis einer Klasse können das Lehrpersonen, Kindergärtnerinnen, SeniorInnen oder Personen ohne pädagogischen Hintergrund sein. Es werden nur Personen eingesetzt, die selber keine Kinder in unserer Schule haben. Die KlassenassistenInnen unterrichten je nach Situation im Teamteaching oder mit einer Gruppe oder unterstützen die Lehrperson beim Coaching der Kinder.

Logopädie
Logopädie-Therapie hilft bei Sprach- und Sprechschwierigkeiten und bei Schwierigkeiten in der akustischen, visuellen und räumlichen Wahrnehmung. Die Therapien werden im Rietwies- und im Traberschulhaus angeboten.

 

Deutsch für Fremdsprachige
DaZ (Deutsch als Zweitsprache) wird individuell für Kinder ohne deutsche Muttersprache angeboten.

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Schulanlässe

Schulreisen, Exkursionen und Lager
Pro Schuljahr findet in der Regel eine Schulreise statt. Im Zusammenhang mit dem Unterricht werden Lehrausgänge in die Natur und andere Exkursionen durchgeführt.
In den Klassenlagern steht das Gemeinschaftserlebnis im Mittelpunkt. Die Teilnahme an einem Klassenlager ist obligatorisch. Lehrerinnen und Lehrer planen ihre Aktivitäten sorgfältig und rekognoszieren ihre Lager. Alle zwei Jahre findet ab der Mittelstufe ein obligatorisches Schneesportlager statt. Von den Eltern kann ein Reise- oder Lagerbeitrag erwartet werden.
Reglement über Schulreisen und Lager

Projektwoche / Spiel- und Sporttag
Es steht den Lehrerteams frei, Spieltage, sportliche Wettkämpfe, Spielturniere oder Projektwochen mit musischen, handwerklichen oder inhaltlichen Schwerpunkten durchzuführen. In dieser Zeit wird der Lektionenplan aufgehoben und nach einem speziellen Tagesplan gearbeitet. Es sind auch Projektwochen möglich, bei denen über die Klassen und Schulhäuser hinaus in gemischten Schülergruppen gearbeitet wird.

Weitere obligatorische Veranstaltungen
Obligatorische Veranstaltungen sowie Schulschlusstage werden frühzeitig im Datenplaner publiziert.Am Chlausmarkt werden die Jugendlichen der Sekundarschule ebenfalls erwartet; hier bleibt die Kompensation aus, weil der Erlös für das Skilager bestimmt ist.

Schulbesuchstage
Die Eltern sind aufgefordert, Ihr Kind mindestens einmal pro Schuljahr im Unterricht zu besuchen. In der Primarschule finden die Besuchstage im Februar statt.
Auch in der Sekundarschule gilt das Besuchsrecht, gleichzeitig ist die zweite Wochen nach den Herbstferien vom Elternteam als Besuchswoche deklariert worden.

Ferien und Schuleinstellungen
Die Schulferien werden weitgehend vom Kanton vorgegeben. Im Südthurgau haben die Pfingstferien von Auffahrt bis Pfingstmontag ihren festen Platz.
Ferienplan
Semesterplan

Schule findet statt – auch bei Abwesenheit einer Lehrperson
Die Volksschule ist so organisiert, dass auch bei kurzfristigem Ausfall einer Lehrperson keine Schule ausfällt. Dazu werden Absprachen unter den Lehrpersonen getroffen oder es werden sogenannte SpringerInnen eingesetzt. Diese sind auf Abruf bereit eine Klasse für eine kurze Zeit zu übernehmen. Bei längerer Abwesenheit wird ein Vikariat errichtet.
Stundenplanänderungen werden den Eltern frühzeitig mitgeteilt. Dasselbe gilt für besondere Schulanlässe wie Schulbesuchstage, Schulreisen, Spiel- und Sporttage, Projektwochen, Klassenlager etc.

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Zusätzliche Dienstleistungen der Schule

Eltern und Schüler unserer Gemeinde können verschiedene Dienste beanspruchen. Diese Institutionen kümmern sich um den Gesundheitszustand der Kinder, beraten Eltern und Kinder bei Schulproblemen und vermitteln geeignete Therapien.

Schulsozialarbeit SSA
Die Schulsozialarbeit setzt sich zum Ziel Kinder und Jugendliche im Prozess des Erwachsenwerdens zu begleiten, sie bei einer für sie befriedigenden Lebensbewältigung zu unterstützen und ihre Kompetenz zur Lösung von persönlichen und/oder sozialen Problemen zu fördern. Die Schulsozialarbeit bietet ein niederschwelliges Angebot der Schule für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrpersonen. Durch die unmittelbare Präsenz an der Schule können Interessierte das Angebot unbürokratisch und schnell nutzen. Die Schulsozialarbeit bietet Einzelberatungen, Klasseninterventionen, Präventionslektionen und die Unterstützung in Krisensituationen und Erziehungsfragen an. Private Informationen aus den Beratungen und Gesprächen obliegen der Schweigepflicht.
Das Beratungszimmer der Schulsozialarbeit befindet sich im Haus Büchele in Balterswil.

Schulpsychologischer Beratungsdienst SPB
Der Pädagogisch-Psychologische Dienst verfolgt den Zweck, alle Arten von Schul- und Erziehungsschwierigkeiten abzuklären. Er trifft keine Entscheide und erlässt keine Verfügungen; er ist nur beratende Instanz und seine Befunde sind als Ratschläge an die Eltern, Lehrkräfte und Schulbehörde aufzufassen. Wird festgestellt, dass ein Kind an ernsthaften Problemen leidet, kann eine Pädagogisch-Psychologische Abklärung vorgenommen werden, nachdem zuvor das nötige Einverständnis der El-tern eingeholt worden ist. Der Schulpsychologe setzt sich mit den Eltern des betreffenden Kindes di-rekt in Verbindung, um die Untersuchungs- und Besprechungstermine festzusetzen. Nach Abschluss der Abklärungen werden die Eltern in einem Gespräch ausführlich über die Ergebnisse und allfällige Massnahmen orientiert. Das Beratungsangebot des SPB kann von Eltern, Schülern, den gesetzlichen Vertretern der Schüler, schulischen Fachpersonen und der Schulleitung direkt und kostenlos in Anspruch genommen werden.

Schulärztlicher Untersuch
Die Eltern werden mittels eines Briefes von der Schule aufgefordert, die Gesundheitskontrolle im zweiten Kindergarten vom Vertrauensarzt durchführen zu lassen. Die Schülerkarten werden von der Schule zugestellt. In der vierten Klasse erfolgt ein von der Schule organisierter Arztuntersuch. In der zweiten Oberstufe erfolgen Impfungen und ein abschliessender Reihenuntersuch. Diese Untersuchungen werden vom Vertrauensarzt der Schule durchgeführt. Geht ein Kind privat zur Behandlung, muss dies der Lehrkraft frühzeitig mitgeteilt werden, damit das Kind vom Besuch beim Schularzt dispensiert werden kann.

Schulzahnärztlicher Dienst / Zahnkontrolle / Zahnreinigung
Um frühzeitig dem Zahnzerfall wirksam entgegentreten zu können, wird ab dem ersten Kindergarten und in der Primarschule viermal jährlich Anleitung zum richtigen Zähneputzen gegeben und eine Fluorpaste eingestrichen.
Das Gesundheitsgesetz verpflichtet gemäss § 58 die Schulgemeinden, für regelmässige zahnärztliche Untersuchungen der Schulkinder zu sorgen. Die Kinder werden einmal pro Jahr, für die Eltern kostenlos, vom Schulzahnarzt untersucht. Geht ein Kind privat zur Behandlung, muss dies dem Sekretariat  mitgeteilt werden, damit das Kind vom Besuch beim Schulzahnarzt dispensiert werden kann.

Zahnarztbesuche sind nach Möglichkeit in die unterrichtsfreie Zeit zu legen.

Schulbibliothek
Den Primarschülern steht in allen Schulhäusern eine Schulhausbibliothek zur Verfügung.

Musikschule
Die Volksschulgemeinde unterstützt mit der Musikschule Bichelsee-Balterswil die Förderung des musikalischen und Instrumental-Unterrichtes. Die Musikschule wird operativ von einer Schulleitung geführt. Die Musikschule Bichelsee-Balterswil bietet ein grosses Angebot für das Erlernen von verschiedenen Instrumenten. An- und Abmeldungen für den Instrumentalunterricht erfolgen über die Schulleitung MBB. Einmal jährlich findet eine Instrumentenberatung für Interessierte Schüler, Schülerinnen und Erwachsene statt. Der Besuch des Instrumentalunterrichts ist kostenpflichtig. Wichtige Informationen sind unter Musikschule zu finden.

Musikalische Grundschule und Cajon
Im Rahmen des ordentlichen Unterrichtes besuchen die Kinder der ersten Primarklasse die musikalische Grundschule und die Mittelstufenschüler blockweise einen Cajonkurs.  

 

 

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Eltern – Schule

Dienstweg
Suchen Sie immer zuerst das Gespräch mit der Kindergärtnerin, der Klassenlehrerin oder dem Klassenlehrer. Wenn Sie weitere Hilfe benötigen, suchen Sie den Kontakt zur Schulleitung. Die Schulbehörde ist erste Rekursinstanz.

Elternmitwirkung EMW
Anfang Schuljahr werden in jedem Schulhaus die VertreterInnen für die Elternmitwirkung willkommen geheissen. Der Elternrat besteht aus mehreren Elternvertretern und einer Delegation aus Schulleitung und Lehrerschaft. Die Elternmitwirkung gewährleistet eine optimale Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus. Nur eine wohlwollende Zusammenarbeit bringt die Voraussetzungen, dass sich das Kind zu Hause und in der Schule optimal entwickelt.
Reglement_Elternmitwirkung

Informationen
Die Lehrpersonen und die Schulleitung bemühen sich, jeweils frühzeitig über Aktivitäten, Anlässe und pädagogischen Themen zu informieren. Informationsmittel sind Elternbriefe, Anlässe und Kettentelefone. Bei Schulbesuchen, Anlässen oder Elternabenden können wichtige Informationen ausgetauscht werden. Bei diesen Gelegenheiten ist es allerdings kaum möglich, über das einzelne Kind zu sprechen, hier sind Themen von allgemeinem Interesse sinnvoll.

Persönliche Gespräche
Es ist im Interesse der Eltern sowie der Lehrperson, dass über das einzelne Kind persönliche Gespräche geführt werden können. Es ist sinnvoll, dass das Gespräch gesucht wird, bevor wirkliche Probleme anstehen. Wir empfehlen den Eltern, ohne zu Zögern auf die Lehrperson zuzugehen.

Probleme / Aussprachen
Bei besonderen Anliegen, insbesondere in Problemsituationen, die im Gespräch mit der Lehrperson nicht gelöst werden können, haben die Eltern die Möglichkeit, an die Schulleitung zu gelangen.

Mittagstisch und Tagesbetreuung
Zurzeit wird in Balterswil auf privater Basis ein Mittagstisch angeboten. Einmal pro Woche (Dienstag) wird im Schulhaus Rietwies für alle Schülerinnen ein Mittagstisch angeboten. Die Schule bietet zurzeit keine weiteren Tagesstrukturen für Kinder an. Diese werden mit privaten Anbietern und Tagesmüttern geregelt.
Mittagstischadresse
Tageselternverein

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Rechte und Pflichten von Kindern und Eltern

Recht der Kinder
Die Kinder haben ein Recht auf Schulung und Erziehung. Die Schulung muss auf die besondere Situation des Kindes Rücksicht nehmen und beinhaltet auch alle notwendigen sonderpädagogischen Massnahmen.

Recht auf Einreichen von Gesuchen
Die Eltern haben das Recht, Gesuche an die Schulleitung und an die Schulbehörde zu richten. Gesuche, welche die Dispensation von der Schule von mehr als zwei Tagen beinhalten, müssen rechtzeitig vor dem gewünschten Termin bei der Schulleitung eingereicht werden. Beachten Sie die Dispenregelung!

Für die nachfolgenden Ereignisse wird grundsätzlich Dispens gewährt:
— für die Teilnahme an wichtigen Familienereignissen
— bei gefährlich ansteckenden Krankheiten im Umfeld des Kindes
— für die aktive Teilnahme an bedeutenden sportlichen und kulturellen Anlässen
— an hohen religiösen Feiertagen aller Religionen
Schülerinnen und Schüler können an höchstens zwei Kalendertagen pro Schuljahr ohne Begründung dem Unterricht fernbleiben (Jokertage). Der erste Schultag zu Schuljahresbeginn ist von dieser Regelung ausgenommen. Jokertage müssen rechtzeitig bei der Klassenlehrperson angekündigt werden.

Wenn ein Kind krank ist, melden die Eltern dies unverzüglich den betroffenen Lehrperson, damit diese über den Verbleib des Kindes Bescheid wissen. Verstösse gegen die Dispensregelung sind zu unterlassen und haben eine Verwarnung durch die Schulbehörde zur Folge. Danach behält sich die Behörde vor, Anzeige beim Bezirksamt zu erstatten. 
Dispensregelung
Dispensgesuch
Gesuch_Jokertage

Rekursmöglichkeiten
Entscheide der Schulleitung und der Behörde werden mit einer Rechtsmittelbelehrung mitgeteilt. Sind Eltern mit einem einzelnen Entscheid der Schulleitung, der ihr Kind betrifft, nicht einverstanden, können sie einen schriftlichen Rekurs in erster Instanz bei der Schulbehörde und in zweiter Instanz beim Departement für Erziehung und Kultur einreichen.

Elternpflichten
Die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten sind für den regelmässigen und pünktlichen Schulbesuch ihrer Kinder verantwortlich. Dies gilt auch für den fakultativen Unterricht und die Stütz- und Fördermassnahmen. Sie sind verpflichtet, mit der Schule zusammenzuarbeiten und Entscheide von Lehrpersonen, von der Schulleitung und der Behörde zu akzeptieren.

Verpflichtung zum Schulunterricht und Dispensation
Die Eltern sind verpflichtet, die Kinder am Unterricht teilnehmen zu lassen und Absenzen zu entschuldigen. Für längere Abwesenheit müssen die Eltern ein Gesuch an die Schulleitung stellen. Bei Krankheit oder Unfall ist das Kind umgehend bei der Klassenlehrperson abzumelden. Beachten Sie unbedingt die Dispensregelung.
Dispensregelung
Dispensgesuch
Gesuch_Jokertage

Versicherung
Die Verantwortung für den Abschluss einer Versicherung von Unfallschäden liegt bei den Eltern. Die Schule führt keine Unfallversicherung für Kindergartenkinder und Schüler.

Eltern als Stimmberechtigte
Im Rahmen der kantonalen Vorschriften ist jede Gemeinde selbst für die Führung ihrer Volksschule verantwortlich. Die Stimmbürger übertragen diese Aufgabe zu einem grossen Teil den von ihnen gewählten Schulbehördemitgliedern, entscheiden in wichtigen Fragen jedoch selbst. An den Schulgemeindeversammlungen oder Urnenabstimmungen
• wählen sie die Behördemitglieder
• entscheiden sie über Projekte und Kredite für Neu- und Umbauten
• genehmigen sie jährlich Budget und Rechnung
• stimmen sie ab über weitere, die Kompetenz der Schulbehörde überschreitende Geschäfte

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