Stundenpläne
Das Lehrerteam des entsprechenden Schulhauses gestaltet den Stundenplan. Die Pläne werden durch die Schulleitung und die Schulaufsicht geprüft und durch die Behörde formal bewilligt. Organisatorische Vorgaben, Belegung von Turnhallen und Spezialräumen erlauben es nicht, alle Wünsche von Eltern, Schülerinnen, Schülern und Lehrpersonen in Bezug auf die Gestaltung der Stundenpläne zu erfüllen. Die Unterrichtszeiten sind aus den entsprechenden Stundenplänen der Schulhäuser zu entnehmen.

Blockzeiten
Der Unterricht an der Primarschule findet am Morgen in Blockzeiten von 3,5 Stunden statt. Die SchülerInnen sind am Morgen jeweils von 08:15 Uhr bis 11:45 Uhr im Unterricht. Weitere Lektionen sind am Morgen früh oder an den Nachmittagen festgelegt. Der Mittwochnachmittag ist schulfrei.

Hausaufgaben
Hausaufgaben sollen dazu beitragen, dass sich Schülerinnen und Schüler daran gewöhnen, selbständig zu arbeiten und ihre Zeit dafür entsprechend einzuteilen. Um dieses Ziel zu erreichen, können Hausaufgaben auch über einen längeren Zeitraum aufgegeben werden. Wenn Kinder unverhältnismässig lange an Hausaufgaben verweilen und nicht zurecht kommen, melden Sie sich bei der Klassenlehrperson. Bei Bedarf wird in der Primarschule eine betreute Hausauf-gabenstunde angeboten.

Schulweg
Es ist Aufgabe der Eltern, ihre Kinder mit dem Schulweg vertraut zu machen. Es ist empfehlenswert, den Weg auf den zulässigen Strassen und Wegen so direkt und sicher wie möglich zurückzulegen. Der Schulweg ist zu Fuss oder mit dem Fahrrad zurückzulegen. Jugendliche der Sekundarschule sind gehalten, den Schulweg als sportliche Herausforderung zu betrachten und nach Möglichkeit auf motorisierte Vehikel zu verzichten.

Einschulung
Nach zwei Jahren Kindergarten treten Kinder automatisch in die 1. Klasse ein. Um einen Schuleintritt ausserhalb der gesetzlichen Regelungen zu klären, stellen die Eltern ein Gesuch an die Schulleitung. Eltern, Kindergärtnerin oder Lehrpersonen erarbeiten zusammen den best möglichen Weg für das Kind. Der Schulpsychologische Beratungsdienst kann zu näheren Abklärungen hinzugezogen werden. Der Entscheid liegt bei der Schulleitung.

Zu- und Wegzug
Neuzuzüger melden sich möglichst frühzeitig in der Gemeindekanzlei der politischen Gemeinde Bichelsee-Balterswil an der Auenstrasse in Bichelsee an. Die Gemeindekanzlei informiert das Schulsekretariat. Es ist wünschenswert, dass die Eltern mit der Schulleitung und mit der entsprechenden Lehrperson Kontakt aufnehmen. Wenn Sie von Bichelsee-Balterswil wegziehen, teilen Sie dies möglichst früh der Klassenlehrperson mit. Die Schule leitet die Überweisung des Kindes in die Wege und schickt notwendige Unterlagen an den neuen Schulort.

Beurteilung, Zeugnisse
Ende Schuljahr erhalten die Schülerinnen der Primarschule ein Zeugnis. Die Eltern werden einmal pro Jahr zu einem Eltern-Schüler-Lehrergespräch eingeladen. In diesem Standortgespräch wird auch das Sozialverhalten des Kindes beurteilt. Das Arbeits- und Lernverhalten wird in einem Bogen beurteilt und ist Bestandteil des Zeugnisses.

Mag ein Kind dem Unterricht nicht zu folgen oder treten Teilleistungsschwächen, wird das Kind von der Schulischen Heilpädagogin unterstützt. Sie und die Lehrperson können mit den Eltern zusammen Lernzielanpassungen vereinbaren. Für besonders begabte SchülerInnen wird die Schulische Heilpädagogin ein Förderprogramm erarbeiten.

Eine Klasse kann nur in Ausnahmefällen wiederholt werden. Vorgängig ist eine fachliche Abklärung beim Schulpsychologischen Beratungsdienst SPB notwendig. Eine Klassenrepetition ist eine einschneidende Massnahme, die nicht in jedem Fall zur gewünschten Entspannung führt.

Das Überspringen einer Klasse ist auf der Primarschulstufe ab der 1. Klasse einmal möglich. Dazu braucht es eine Stellungnahme der Eltern und einen Bericht der Lehrperson. Eine schul-psychologische bzw. schulärztliche Abklärung kann zusätzlich veranlasst werden. Das Über-springen einer Klasse ist eine einschneidende Massnahme, die nicht in jedem Fall zur gewünschten Entspannung führt. Die Schulleitung wird ein entsprechendes Gesuch sorgfältig prüfen.

Übertritt in die Sekundarschule
Im Frühjahr folgt eine Übertrittsempfehlung der Klassenlehrperson. In einem ersten Gespräch mit den Eltern und dem Schüler begründet die Lehrperson ihre Empfehlung. Entscheidend für die Einweisung in die Niveaus der Sekundarstufe sind das Lern- und Arbeitsverhalten und die Leistungen in den Fächern Deutsch, Mathematik, Französisch und Realien, sowie die Sozialkompetenz. Sind die Eltern mit der Einstufung einverstanden, geht der Zuteilungsantrag der Lehrperson an die Schulleitung. Wenn die Eltern nach einem wiederholten Gespräch mit dem Antrag der Lehrperson nicht einverstanden sind, wird ein Gespräch zusammen mit der Schulleitung vereinbart. Bei Uneinigkeit kann eine Prüfung in den angezweifelten Fächern angeordnet werden. Die Schulleitung teilt das Kind definitiv ein. Ende Kalenderjahr findet jeweils ein Informationsabend über den Eintritt in die Sekundarschule im Schulhaus Lützelmurg statt.